Auflösung des Fördervereins „Freundeskreis altes Forsthaus Barsberg e.V.“

 

Der Förderverein für den Erhalt des alten Forsthauses am Barsberg in Bongard hat seit seiner Gründung im Jahr 1995 mit vielfältigen Aktivitäten versucht, für das alte Forsthaus am Barsberg eine sinnvolle Nutzungsmöglichkeit zu finden.

Leider sind die angestrebten Projekte überwiegend an fehlenden finanziellen Mitteln gescheitert. Auch ein Verkauf des Gebäudes an private Investoren war nicht möglich.

Da der Förderverein keine Möglichkeit mehr sieht, durch weitere Aktivitäten noch eine Änderung dieser Situation herbeizuführen, wurde bei einer außerordentlichen Mitgliederversammlung am 13.12.2005 die Auflösung des Vereins beschlossen.

Die Meldung an das Vereinsregister beim Amtsgericht ist erfolgt und nach Ablauf der gesetzlichen Frist wird die Löschung des Vereins im Vereinsregister erfolgen.

Allen Vereinsmitgliedern, ehrenamtlichen Helfern und allen, die in irgendeiner Form den Verein in der Vergangenheit unterstützt haben, dankt der Vorstand hiermit recht herzlich für die geleistete Arbeit.

 

Bongard, 01.Oktober 2006

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Förderverein „ Freundeskreis

Altes Forsthaus Barsberg e.V.“

               53539 Bongard

                                                           Bild vom Forsthaus

                     Außenansicht

Der Förderverein wurde im Januar 1995 gegründet, um den Erhalt des alten Forsthauses in Bongard, daß am Rande des Barsberges liegt, zu sichern. Der Verein hat sich die Aufgabe gestellt, die Sanierung des Gebäudes sowie die Einrichtung eines „Waldökologiezentrums“ zu  fördern. Dies sollte durch Erbringung von Eigenleistungen als auch durch die Beistellung von Finanzmitteln aus Zuschüssen, Beiträgen und Sponsorengeldern geschehen. Ferner sollte die spätere Verwaltung und Betreuung der Einrichtung durch ehrenamtliche Tätigkeit der Vereinsmitglieder sichergestellt werden.

Zur Geschichte des altes Forsthauses in Bongard

Vor ca. 150 Jahre wurde das alte Forsthaus am Rande des damaligen königlichen preußischen Waldes errichtet. Auf einer Zeichnung von Forstassessor J. Hees von 1888 ist die heutige Bausubstanz noch deutlich erkennbar.

Das alte Forsthaus besteht aus einem Wohnhaus, einem Wirtschaftsgebäude, einer Garage, einem Hofraum und einem Hausgarten. Die Grundfläche des Wohnhauses beträgt ca. 100 qm, im Erdgeschoß unterteilt in 5 Zimmer, 1 Diele, Flur und WC und im Dachgeschoß ebenfalls 5 Zimmer und ein Badezimmer.

Das Gebäude ist nur teilweise unterkellert. Die Grundflächen der einzelnen Geschosse betragen: Erdgeschoß 95,39 qm, Dachgeschoß 80,93 und Kellergeschoß 33,4 qm. Als Nutzfläche stehen ca. 190 qm zur Verfügung.

                                                           Bild Grundrissplan Gebäude und Außenbereich

 

Das Forsthaus ist günstig in das überörtliche und regionale Rundwanderwegsystem eingebunden. So führen verschiedene Wanderwege unmittelbar am Forsthaus vorbei.

Bis 1973 wurde das staatseigene Haus von Förstern bewohnt. Danach wurde es bis 1989 vermietet und seitdem steht es leer. Insbesondere durch die Feuchtigkeit und durch Vandalismus wurde das Haus bereits erheblich beeinträchtigt. Im September 1992 wurde eine Abriss-Genehmigung erteilt. Durch eine darauffolgende spontane Unterschriftenaktion der Bongarder Bürger wurde der Abriß ausgesetzt und es wurde erreicht, daß die Denkmalwürdigkeit des Hauses untersucht wurde. Der damalige Fachreferent des Landesamtes für Denkmalpflege in Mainz stellte fest, dass nach § 3 des Denkmalschutz Gesetzes das Haus nicht schutzwürdig ist. Hierbei wurde fälschlicherweise von einem Baujahr 1915 ausgegangen. Lediglich der Wintergarten und die Waschküche sind nach 1888 an das Wohnhaus angebaut worden.

Es wurde eine "Bürgerinitiative zum Erhalt des alten Forsthauses" gegründet. Sie erreichte, daß der Abriß ausgesetzt wurde und ließ ein Gutachten erstellen.

Aufgrund dieses Gutachtens wurde am 4.2.1993 bei einem Gespräch mit Vertretern des Ministeriums in Mainz über mögliche Nutzungen gesprochen. Das Ministerium willigte nur einer öffentlichen d.h. einer musealen Nutzung zu. Ein erstes Konzept wurde am 6.7.1993 in Bongard mit Vertretern des Ministeriums und der VG Kelberg besprochen. Auf dieser Sitzung legte man sich auf die Errichtung eines Waldökologiezentrums fest.

Im Herbst 1993 wurde von der Verbandsgemeinde Kelberg das Büro für historische Stadt- und Landschaftsforschung (Bonn) mit der Erstellung eines Konzepts für das Waldökologiezentrum sowie das Architektenbüro Alois Pauly (Bongard) mit der Kostenschätzung und Planung für die Gebäudesanierung beauftragt. Beide Konzepte wurden im Frühjahr 1994 fertiggestellt und den Gremien vorgestellt.

Nach langen Debatten musste das Konzept leider wegen fehlender Finanzmittel aufgegeben werden.

Doch damit konnte der Förderverein sich nicht zufrieden geben. In zähen Verhandlungen mit den Vertretern der Forstverwaltung konnte im Jahr 2000 ein Pachtvertrag für das Forsthaus sowie den angrenzenden ehem. Garten erzielt werden. Die Scheune und der Hofraum werden weiter vom Forstamt genutzt. Eine Bau-Voranfrage zur Umnutzung des Forsthauses wurde von der Kreisverwaltung positiv beantwortet.

Aktivitäten und Planungen

Im Jahr 2001 wurden vorrangig Arbeiten an dem stark verwilderten Außenbereich durchgeführt und die  notwendigsten Arbeiten im Bereich der Gebäudesanierung ausgeführt.

Für das Jahr 2002 sind Reparaturarbeiten am Dach, den Dachrinnen und am Kamin vorgesehen.

Durch einen Bauantrag soll die Umnutzung gesichert werden und mit erstem Umbaumaßnahmen  begonnen werden. Dabei soll zunächst nur im Erdgeschoss eine Toilettenanlage eingebaut werden.

Hierdurch soll ein erster Schritt zur späteren Nutzung des Gebäudes für organisierte Wanderungen oder Schulungen gemacht werden.

                                                                                   Bild  vom Innenbereich des Hauses

Kontaktadresse:

Der Vorstand des Vereins:

Vorsitzender: Erwin Borsch, Im Strötchen 4,

                       53539 Bongard, Tel. 02692/582 , E-Mail: foerderverein-forsthaus@freenet.de

Stellv. Vors.: Günter Rätz, Am Büchel 3,

                     53539 Bodenbach, Tel. 02692/1531

Geschäftsf.: Wilhelm Koch, Blankenh. Str. 10

                     53539 Bongard, Tel. 02692/1206,  E-Mail:  Koch-Bongard@web.de

Der Mitgliedsbeitrag beträgt jährlich 15,00 €.

Der Förderverein ist vom Finanzamt Wittlich als gemeinnützig anerkannt worden unter

(Az:GEM 43.0842)

Für Spenden kann eine Spendenquittung zur steuermindernden Vorlage beim Finanzamt ausgestellt werden.

 

Konto: Volksbank RheinAhrEifel e.G, Kelberg      Konto-Nr.  600104700      BLZ:   577 615 91

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altes Forsthaus
Text zum Wappen von Bongard
Bürgerhaus Bongard